Das ProDopa®-Konzept setzt sich aus drei Therapieverfahren (Verhaltenstherapie, Hypnose, Akupunktinjektion/Neuraltherapie) zusammen, die empirisch und nach aktueller Studienlage die wirkungsvollsten in der Raucherentwöhnungstherapie sind.
ProDopa®-Injektionstherapie
Die Injektion von ProDopa® in spezifische Punkte am Ohr wirkt den gefürchteten und oftmals zum Rückfall führenden körperlichen Entzugserscheinungen entgegen, sodass diese gar nicht oder abgeschwächt empfunden werden.
Das ProDopa® Produkt setzt sich aus verschiedenen homöopathischen / phyto-therapeutischen Präparaten und vier Neuraltherapeutika zusammen. Stell-vertretend für ein Neuraltherapeutikum kann Procain genannt werden.
Detaillierte Angaben zur Wirkungsweise der Injektion finden Sie im Navigationsbereich „Für Fachleute“, Angaben bzgl. eventueller medikamentöser Wechselwirkungen unter dem Navigationspunkt "Häufig gestellte Fragen".
Medizinische Hypnose (Universität Tübingen)
Die von den Therapeuten angewandte Form der Therapiehypnose wurde an der Universität Tübingen von Herrn Professor Dr. Dirk Revenstorf und seinem Team entwickelt. Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen Erfolgsquoten von bis zu 83%! Hierbei handelt es sich um eine hocheffektive Behandlungsform, die auch in der Psychotherapie und zur Schmerzreduktion bei Zahnbehandlungen Anwendung findet.
Die im Rahmen dieses Konzepts durchgeführte Gruppenhypnose hat eine Besonderheit, die sie von der Einzelhypnose unterscheidet: Die erzeugte hypnotische Atmosphäre wird durch den Effekt der Gruppendynamik verstärkt, sodass sich die Teilnehmer leichter in eine entspannte Trance versetzen können. Eine leichte Entspannung ist für die erfolgreiche Hypnose vollkommen ausreichend. Durch die Vermittlung positiver Suggestionen soll im Unbewussten der Weg geebnet werden, um nachhaltig Nichtraucher zu bleiben. Hypnose hat keine negativen Nebenwirkungen, ist vom Klienten jederzeit kontrollierbar und unterstützt die unbewussten positiven Anteile der jeweiligen Persönlichkeitsstruktur.
Kognitive Verhaltenstherapie gegen Nikotinabhängigkeit
Die KVT (Kognitive Verhaltenstherapie) gilt als die erfolgversprechendste Therapieform der Suchtbehandlung. Dieses wissenschaftliche Verfahren aus dem Bereich der Lernpsychologie geht davon aus, dass jedes Verhalten (auch Suchtverhalten) erlernt wurde und unter fachgerechter Anleitung wieder verlernt werden kann. Mit Hilfe dieser Therapieform können süchtige Denkstrukturen (so genannte "Glaubenssätze") verändert werden, wodurch das Rauchen an Attraktivität verliert.
NLP (Neurolinguistisches Programmieren)
Der Therapeut wählt eine bestimmte Form des Sprechens, da diese beim Klienten eine besonders intensive Motivation erzielen kann.
Atemtherapeutische Entspannungstechnik
Sie lernen eine einfache, aber wirksame Möglichkeit der Entspannung kennen, die Ihnen das Gesundwerden erleichtert.
Gesundheitsberatung
Wir informieren Sie darüber, wie sich Ihr Körper von dieser Krankheit erholen wird, sobald Sie die letzte Zigarette geraucht haben.
Die therapeutische Gruppe
- Die Therapie dauert inkl. Pausen etwa 3-4 Stunden.
- Gegen Ende des Kurses, vor der abschließenden Hypnose, rauchen Sie nach unseren Instruktionen die letzte Zigarette.
Da Herr Selzer selbst 17 Jahre lang starker Raucher war (ca.40-50 Zigaretten am Tag), weiß er nicht nur aus fachlicher Sicht, warum es für manchen Raucher so schwierig erscheint, aus der Sucht "auszusteigen". Diese persönlichen Erfahrungen fließen in die Therapie mit ein.
Erfolgsquote der Therapie
Nach unserer Erfahrung und den Rückmeldungen der Teilnehmer bleiben acht von zehn Rauchern nach der Behandlung dauerhaft rauchfrei.

Diese Behandlungsmethode wurde von Herrn Dr. med. F. Seyler, Facharzt für Allgemeinmedizin und Herrn J. Selzer, Diplom-Suchttherapeut, entwickelt.